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 Das Westernreiten

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Nando the Joker
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BeitragThema: Das Westernreiten    Fr 11 März 2011 - 23:49

Das Westernreiten….

…fand seinen Ursprung im ‚wilden Westen’ Amerikas.
Für die Cowboys waren die Pferde eine unverzichtbare Hilfe für die Arbeit auf der Ranch oder auf langen Strecken des Viehtriebes.
Ein gutes Westernpferd musste nervenstark, ausdauernt, ausgewogen Temperamentvoll, absolut gehorsam und flink sein. Ebenfalls mussten die Pferde ein gutes Springvermögen besitzen und super fein auf die kleinsten Hilfen hören.

Diese Eigenschaften zahlten sich nämlich wie folgt aus:
Auf langen Viehtriebsstrecken mussten die Pferde natürlich ausdauernt sein, aber sie mussten auch auf jeden Fall schneller und wendiger sein als die Rinder die ausbüchsen könnten. Nervenstark mussten sie deshalb allein schon sein, da im offenen, wilden Land sehr viel vorkommen konnte. Es wimmelte vor wilden Tieren, egal ob gefährlich oder nicht, genauso durften sie sich natürlich auch nicht vor einem Pistolenschuss erschrecken ;D




Die Disziplinen





WesternTrail
Der Trail ist sozusagen die Geschicklichkeitsprobe im Westernreiten. Verschiedene Hindernisse sollen bewältigt werden, die die eine oder andere ‚Naturgewalt’ auf einem ‚Trail’ (=Wanderritt / lange Strecken die zurückgelegt werden müssen z.B. Viehtrieb) bei den Cowboys symbolisieren soll.
Die Pferde sollen diese Hindernisse vorsichtig, aber bestimmt überqueren. Bei Bodenstangen sollen die Pferde diese nicht berühren und flüssig drüber hinweg stapfen. Brücken sollen geprüft und dann ohne stocken überquert werden und beim Rückwärtsrichten dürfen die Begrenzungsstangen nicht berührt werden.



WesternPleasure
Der Name der Prüfung erklärt bereits den Sinn dieser Prüfung. Es soll ein Vergnügen sein das Pferd vorzustellen (Pleasure = Vergnügen).
Das Pferd wird im lockeren, flüssigen Gang am losen Zügel und geradem Sitz in der Gruppe vorgestellt. Verlangt werden Schritt, Trab, Galopp und ein Handwechsel, je nach Leistungsklasse auch eine Gangartsverstärkung.
In die Wertung fällt das Erscheinungsbild von Pferd und Reiter, so wie unsichtbare Hilfen. Ein ungespieltes, wahres Lächeln ist erwünscht!





Reining
Reining (Reins = Zügel) ist die in Europa momentan populärste Disziplin, mit vielen rasanten Lektionen in präziser Ausführung. Diese Disziplin wird im Galopp geritten, gemischt mit Tempiwechseln, Drehungen (Spins), Stopps (Sliding Stop) und Rückwärtsrichten (Back up). Um diese Disziplin richtig ausüben zu können, haben die Pferde spezielle Hufeisen (Sliding-Eisen), und auch der Boden muss geeignet sein. Eine vorgeschriebene Aufgabe (Pattern) ist auswendig zu reiten. Zu den Manövern zählen Spins, Sliding Stops, Zirkel, fliegende Galoppwechsel, Roll Back, Speed Control und Rückwärtsrichten. Reining ist seit April 2000 offiziell als FEI-Disziplin anerkannt und Bestandteil der Weltreiterspiele.



Freestyle Reining
Die Freestyle Reining ist vor allem in den USA sehr beliebt und ein Zuschauermagnet. Es ist dem Reiter freigestellt, wen oder was er interpretieren möchte. Er muss dazu eine geeignete Musik wählen und sich ein eigenes Pattern aneignen. Die Freestyle Reining ist mit der Kür in der Dressur zu vergleichen. Auf die Musik abgestimmte, perfekte und vorgeschriebene Manöver müssen in der bis zu vier Minuten langen Kür vorgetragen werden.




Western Horsemanship
In diesem Wettbewerb werden die Leistungen des Reiters beurteilt. Zur Bewertung kommen unter anderem die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektion. Die verlangte Aufgabe muss sehr exakt ausgeführt werden, was auch eine enorme Kontrolle des Pferdes voraussetzt. Es sind keine spektakulären, dafür aber sehr anspruchsvolle Manöver, die an Pferd und Reiter gestellt werden. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, von denen der erste zu 80 Prozent in die Wertung eingeht. Im ersten Teil absolviert der Reiter eine zumeist kurze, aber umso exakter auszuführende Einzelaufgabe. Der zweite Teil,die Railwork, der zu 20 Prozent in die Wertung einfließt, entspricht einer Pleasure-Prüfung. Hierbei kann der Richter bestimmen, ob er alle Teilnehmer an der Pleasure teilnehmen lässt. Im Gegensatz zu einer Pleasure-Prüfung wird hier allerdings weiterhin der Reiter beurteilt.




Showmanship at Halter
Die Showmanship at Halter ist eine Disziplin, in der nicht das Reiten im Vordergrund steht, sondern korrekte Bodenarbeit als Ausbildungsmaßstab zu Grunde liegt. Sie wird nur in der Jugendklasse und in Amateurklassen angeboten. Bewertet wird ausschließlich der Teilnehmer selbst, wie er sein Pferd am Halfter vorstellt. Natürlich hat ein gut ausgebildetes ruhiges Pferd einen positiven Einfluss auf die Gesamtbewertung. Neben der korrekten Aufstellung des Pferdes und der genauen Absolvierung der verlangten Aufgabe gehört auch der Pflegezustand von Pferd, Ausrüstung und Kleidung zur Bewertung. Ursprünglich war diese Prüfung dazu gedacht, unerfahrene Vorsteller auf die "Halter"-Prüfung vorzubereiten.



Cutting
Des Weiteren gibt es Disziplinen, in denen mit Rindern gearbeitet wird: Cutting, Working Cowhorse und Team Penning. Diese sind auch in Europa - besonders Cutting und Working Cowhorse - verbreitet. Cutting ist der an Preisgeldern gemessen am dritthöchsten dotierte Sport weltweit überhaupt (nach Tennis und Golf). Für den Ausübenden sind Rinderklassen teuer, weil den Reitern neben dem geeigneten Pferd auch noch Cutting-Maschinen (= mechanische Kuh) oder gar eine ganze Rinderherde fürs Training zur Verfügung stehen müssen und auch sind die Preisgelder in Europa noch lange nicht auf dem Niveau wie in den USA . Die Rinderdisziplin Cutting ist ein klassischer Zuschauermagnet. Der Reiter muss ein Rind aus einer Herde „herausschneiden“ und es daran hindern, zurückzukehren. Der Reiter hat 2½ Minuten Zeit, um die Fähigkeiten seines Pferdes am Rind zu zeigen. Der Reiter darf keine Hilfen mehr geben, wenn das Rind von der Herde abgesondert ist. Das Pferd muss selbstständig wissen, wie es zu arbeiten und sich zu bewegen hat (Cow Sense). Fast katzenartig gehen die Pferde mit den Bewegungen des Rindes mit, um zu verhindern, dass es zur Herde zurückläuft. Auch Cutting ist ein „Teamsport“, weil dem Cutter vier Helfer zur Verfügung stehen müssen die verhindern, dass das Rind einfach in eine Ecke läuft und dort bleibt.



Working Cowhorse
Diese Rinderdisziplin wird in zwei Teilen geritten. Im ersten Teil zeigen Pferd und Reiter ihr Können in einem Reining-Pattern, also „Trockenarbeit“, imFachjargon „Dry Work“. Im zweiten Teil ist Fence Work verlangt. Hier muss er ein Rind zunächst an der kurzen Seite halten (boxing), dann zweimal gegen die lange Seite (Bande) wenden. Den Abschluss bildet das Zirkeln des Rindes auf jeder Hand in der Bahnmitte (mit fliegendem Galoppwechsel des Pferdes).



Hunter under Saddle

Der Reiter soll ein williges, leicht zu reitendes Pferd mit ausgreifenden Gängen vorführen. Das Pferd wird in englischem Sattel und Zäumung vorgestellt, entsprechende Kleidung wird vom Reiter verlangt. Der Richter beurteilt das Pferd mit 80 %, Kondition und Exterieur mit 20 %.

Hunter Under Saddle verlangt ähnlich wie der Western Pleasure die drei Grundgangarten Walk, Trot und Canter allerdings in erhöhtem Tempo. In der Klasse Hunter Hack sind außerdem zwei Sprünge zu absolvieren.



Barrel Race

Streckenmaße in Fuß
Beim Barrel Race muss ein durch drei Ölfässer (Barrel) markiertes Dreieck möglichst schnell durchritten werden. Das Barrel Race wird auf Rodeos ausschließlich von Frauen geritten. Aus fliegendem Start werden die Fässer in der Reihenfolge linkes Fass, rechtes Fass, hinteres Fass oder rechtes Fass, linkes Fass, hinteres Fass umrundet. Die Fässer dürfen berührt aber nicht umgestoßen werden. Das Umstoßen kostet jeweils fünf Strafsekunden. Ein guter Barrel Racer schafft die etwa 150 m lange Strecke in rund 13 Sekunden.





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Liebe Grüße
Freya + ♥️ Nando the Joker ♥️

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Reiten ist eine Lebenseinstellung
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